Was ist das

Ju-Jutsu-Allkampf ist das ursprüngliche und erste Wettkampfsystem des Ju-Jutsu in Deutschland. Ju-Jutsu-Allkampf verbindet einen realitätsnahen und Selbstverteidigung-orientierten Wettkampf mit den Werten des Budo-Sports.

Hintergrund

Die Bezeichnung „Ju-Jutsu-Allkampf“ reicht in die 70er Jahre zurück und stand für das offizielle Wettkampfsystem des Ju-Jutsu, zunächst im DJB und ab 1992 im DJJV. Der erste Wettkampf wurde in Berlin 1976 von der Polizei durchgeführt. „Ju-Jutsu-Allkampf“ unterscheidet sich in wesentlichen Punkten vom Fighting-System.

Statt im Leichtkontakt, wird zum Körper im Vollkontakt gekämpft, und es gibt weiterreichende Freiheiten, so sind Lowkicks, Ellenbogen- und Kniestöße zum Körper erlaubt, genauso wie Atemitechniken in der Bodenlage oder im Stand, nachdem gefasst wurde. Im Prüfungsprogramm-Ju-Jutsu des DJJV ist der Gedanke des „alten Ju-Jutsu-Allkampf“ weiter präsent und vorhanden. Im Prüfungsfach „Freie Anwendungsformen“ wird der „Ju-Jutsu-Allkampf“ gelernt, trainiert und angewendet.

Seit 2015 tritt der DJJV, insbesondere im Breitensport wieder als Veranstalter von Allkampfturnieren auf. Die Nachfrage für ein realitätsnahes und körperbetontes Training, mit all seinen Möglichkeiten (Selbstverteidigung, Einsatztraining in der Polizei, Frauensport, …) macht den „Ju-Jutsu-Allkampf“ so interessant. Damit ist der Ju-Jutsu-Allkampf eine echte Alternative für alle, die ihre eigenen Grenzen kennenlernen und verschieben wollen.

Entsprechend seines Mottos „Von Kämpfern – für Kämpfer“ wird das Regelwerk des Ju-Jutsu-Allkampfs regelmäßig überarbeitet. Damit wird gewährleistet, dass der Ju-Jutsu-Allkampf stets den sich ändernden Gegebenheiten angepasst wird.

  • Internationale Jiu-Jitsu Federation
  • Ju-jitsu European Union
  • Worldgames
  • Deutscher Olympischer Sportbund
  • Interessengemeinschaft Nicht-Olympischer Verbände
  • Deutsche Sportjugend
  • Nationale Anti-Doping-Agentur
  • Bundesministerium des Inneren
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend