Projektziele & Schwerpunkte „Ju-Jutsu/Jiu-Jitsu als Motor für Integration!“

Unsere bisherige Arbeit die sich auf die Regelförderung bezieht konzentriert sich auf die Aus- und Fortbildung von Jugendtrainer/-innen, Jugendleiter/-innen, Kursleiter/-innen mit fachlicher und überfachliche Kompetenz, wobei die überfachliche Kompetenz den Schwerpunkt unserer Ausbildung bildet. Dies drückt sich insbesondere durch die Ausbildungsbereiche: Freizeitleiter/-innenausbildung (sportliche Jugendbildungsmaßnahmen planen & gestalten) Jugendleiter/-innenausbildung (fachliche und überfachliche Vereinsarbeit) und die Kursleiter/innenausbildung „Nicht-mit-mir!“ (Gewaltprävention, Selbstbehauptung, Selbstverteidigung) aus.

Integrationsarbeit wird bisher mehr oder minder als Randprodukt mit den vorhanden Kompetenzen bearbeitet. Aufgrund der veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen (Flüchtlingszuwanderung) wollen wir uns und unsere Vereine für diese Herausforderung fit machen.

Unsere Regelförderung umfasst die Aus- und Fortbildung von künftigen Jugendleiter/-innen und Kursleiter/-innen, die in der Lage sind im Verein und außerhalb für den Verein fachliche und überfachliche Jugendarbeit zu leisten. Die ausgebildeten Kursleiter/-innen unseres „Nicht-mit-mir!“ Kurskonzeptes richten sich an Kinder im Grundschulalter. Die erfolgreiche Migration des bewährten Kurskonzeptes „Nicht-mit-mir!“ in das Ausbildungskonzept "Ju-Jutsu/Jiu-Jitsu als Integrationsmotor!" wurde für die Aus- und Weiterbildung von Integrationstrainer/-innen realisiert. Junge engagierte Menschen sollen durch dieses Konzept zu Integrationstrainer/-innen ausgebildet werden.

Das ZI:EL+ Projekt 2017, soll zum einen junge Menschen motivieren sich diesen besonderen Herausforderungen (Integration von Menschen mit Migrationshintergrund) anzunehmen und ihre Vereine aktiv in der Integrationsarbeit zu unterstützen. Diese Kompetenz ist in unseren Vereinen nicht im notwendigen Maße vorhanden. Deshalb ist es zwingend notwendig, gemeinsam mit jungen Menschen, gemeinsam mit Menschen mit Migrationshintergrund und mit Trainer/-innen die zumindest Erfahrungen in unserem erfolgreichen und prämierten Projekt „Nicht-mit-mir!“ haben, durch dieses Projekt in diesem Themenschwerpunkt weiterzubilden. Damit wollen wir die unmittelbare Qualifikation bzw. Ausbildung von jungen Menschen und/oder auch Trainer/-innen fördern. Dies soll auch die Möglichkeit zur Tandembildung fördern (erfahrener Trainer/-innen und angehenden junge Trainer/-innen lernen voneinander).

Wir bieten für dieses Projekt drei Termine in 2017 an sowie ein Qualifizierungswochenende während des DJJV Kompetenzwochenendes vom 03. - 05.11.2017 in Hachen an.

Gerne nehmen wir Bewerbungen für eine Ausrichtung eines Ausbildungsganges (Sa. 09:00 - So. 12:00) an! Bitte Interesse melden per E-Mail an jugend@djjv.de!

Weitere Termine zum Projekt finden Sie unter folgendem [LINK]

  • Internationale Jiu-Jitsu Federation
  • Worldgames
  • Deutscher Olympischer Sportbund
  • Interessengemeinschaft Nicht-Olympischer Verbände
  • Deutsche Sportjugend
  • Nationale Anti-Doping-Agentur
  • Bundesministerium des Inneren
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend