TrainerIn B - Profil Gesundheit und Prävention

Trainer/-in B Gesundheitsförderung und Prävention JJ

„Nicht nur wissen, wie etwas geht, sondern auch warum!“

Gesundheitsförderung und Prävention sind Nebeneffekte, die jede Sportart gerne für sich reklamiert. Wenn man sich in der Praxis anschaut, wie in den verschiedenen Sportarten tatsächlich trainiert wird, kommen einem schon mal Zweifel. Man muss es nämlich schon richtig machen. Ohne wirklich zu verstehen, was man da macht, ist das aber eher Zufall. Hier setzt die Ausbildung Trainer-B JJ Gesundheitsförderung und Prävention an.

Manfred Feuchthofen (Gesundheitsberater Sport, 8. Dan Ju-Jutsu), Philipp Wolf (Facharzt für physikalische und rehabilitative Medizin, 5. Dan Ju-Jutsu) und Jörg Preuße (Physiotherapeut, 6. Dan Ju-Jutsu) haben einen eine Ausbildung entwickelt, die in fünf intensiven Tagen die gesetzlichen und (sport-)medizinischen Grundlagen der Gesundheitsförderung und Prävention in Verbindung bringt mit dem, was wir auf der Matte tun und unterrichten.

Trainingsgestaltung für besondere Zielgruppen, funktionales Training, Coretraining und Faszientraining eröffnen neue Blickwinkel auf Altbekanntes. Wie funktioniert eine Liegestütz oder eine Kniebeuge wirklich, was ändert sich, wenn ich die Handhaltung oder den Bewegungsumfang verändere? Wie kann ein Unterricht zur Sturzprophylaxe als Ergänzung zur Fallschule aussehen? Wie kann man Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen oder auch einfach nur Menschen der unterschiedlichsten Altersstufen in ein gemeinsames Training einbeziehen?

Hier liegt auch der Hauptunterschied zu einer Trainer-B-Ausbildung mit Breitensportcharakter: Der Ausgangspunkt für die sportartspezifischen Inhalte ist bei der Gesundheitsförderung und Prävention immer die Gesundheit, verbunden mit anatomischen, biomechanischen und medizinischen Grundlagen. Bei der Trainer/-innenausbildung Breitensport oder Leistungssport ist es umgekehrt, ausgehend von den sportartspezifischen und trainingswissenschaftlichen Inhalten wird auch auf gesundheitliche Einflussfaktoren eingegangen.

Konkret am Skelett werden die wichtigsten Technikbereiche auf ihre biomechanischen Grundlagen und Wirkungsweisen hin unter die Lupe genommen. Die Wirkungsweise von Hebeln, Atemi, Würge- und Nervendrucktechniken, Schlagmechaniken usw. zu verstehen, hilft nicht nur, sie richtig zu trainieren (d.h. eigene Verletzungen zu vermeiden), sondern auch, sie besonders effektiv anzuwenden (d.h. sie im Selbstverteidigungsfall mit optimaler Wirkung anwenden zu können).

Nach der von den Teilnehmer/-innen sehr positiv bewerteten Pilotausbildung im Jahre 2015 sind die nächsten Ausbildung immer in den Jahren geplant, in denen keine „normale“ Trainer-B JJ Breitensport-Ausbildung stattfindet, also ca. alle drei Jahre und somit das nächste Mal in 2018.

  • Internationale Jiu-Jitsu Federation
  • Ju-jitsu European Union
  • Worldgames
  • Deutscher Olympischer Sportbund
  • Interessengemeinschaft Nicht-Olympischer Verbände
  • Deutsche Sportjugend
  • Nationale Anti-Doping-Agentur
  • Bundesministerium des Inneren
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend