Sei kein Einzelkämpfer! Berichte

MTV Rottorf - Niedersachsen

Am 08.02.2014 fand beim MTV Rottorf, im Anschluss an einem Bundesjugendlehrgang, der erste Workshop „junges Engagement“ statt. Dieser Workshop wurde von Michael Korn (6. Dan JJ. u. Vizepräsident Jugend DJJV e.V.) und Steve Roßberg (2.Dan JJ. u. Lehrteam Jugend DJJV e.V.) referiert und geleitet.

Ziele dieses Workshops sind es, den TeilnehmerInnen die Möglichkeiten von Engagement im Verein und in anderen Bereichen unserer Sportart Ju-Jutsu aufzuzeigen und sie für gewisse Tätigkeiten zu sensibilisieren. Michael und Steve berichteten von Ihren Anfängen und in welchem Umfang sich Ihr Engagement bewährt hat.

Die TeilnehmerInnen konnten sich untereinander austauschen und teilweise neue Engagement-Ideen entwickeln und besprechen. Allen hat dieser Workshop gut gefallen, so dass dieser tolle Tag einen schönen Abschluss fand.

Ludwigshafen 1898 / 1948 e.V. - Landesverband Baden

Im Rahmen des „Out In The Green“-Seminars vom SVF Ludwigshafen 1898 / 1948 e.V. fand auch ein Bundesjugendlehrgang mit einem Engagement-Workshop für Jugendliche zwischen 14-27 Jahren statt. Referent Enno Häberlein, 4. Dan JJ, brachte den Kinder und Jugendlichen verschiedene  Ju-Jutsu-Techniken näher und konnte trotz der enormen Altersunterschiede allen etwas für das Training zuhause mitgeben. Schön war es auch anzusehen, wie gerade die Älteren sich um die jüngeren Teilnehmer bemühten – hier war schon die Grundlage für den anschließenden Workshop „Entwicklung jungen Engagements im Sport“ zu sehen. In dem Workshop wurde in einer angenehmen Atmosphäre herausgearbeitet,  um  was es beim Engagement eigentlich geht. Enno Häberlein erzählte von seinen Anfängen im Verein und warum es auch einem selbst sehr viel bringt, sich zu engagieren.

Den anwesenden Jugendlichen wurden einige Möglichkeiten aufgezeigt, wie sie sich engagieren können und auch aus deren Reihen kamen immer weitere Vorschläge. Jetzt ist die Gewissheit vorhanden, dass nichts umsonst ist und dass es einen Riesenspaß machen kann, sich zu engagieren.

MTV Vorsfelde - Niedersachsen

Am 13. September 2014 war es endlich soweit, der Bundesjugendlehrgang stand im Zeichen des Spaß, Spiel und Sportes. Mit insgesamt 33 aktiven TeilnehmerInnen aus ganz Niedersachen war die Matte gut gefüllt und der Lehrgang ein voller Erfolg. Zu Gast waren wir beim MTV Vorsfelde, der mit seinem Team eine angenehme Atmosphäre schaffte.

Mit Enno Häberlein (4.Dan JJ) und Niklas Martin (1.Dan JJ) standen zwei erfahrene Trainer der Deutschen Ju-Jutsu Jugend e.V. auf der Matte. Beide verstanden es die jungen SportlerInnen sowie die mitgereisten TrainerInnen einen spannenden und interessanten Lehrgang zu bieten. Angefangen mit jugend- und kindgerechten Fallschule über eine kleine Einführung in die Hebelkunde bis hin zur Variation von verschiedenen Hebeln war das Programm breit gefächert. Dabei wurden die TeilnehmerInnen in zwei Gruppen aufgeteilt, um altersgerecht und gezielt Techniken vorzustellen und zu vermitteln.

Im Anschluss an den Techniklehrgang haben TrainerInnen und die Jugendlichen noch im Workshop „Sei kein Einzelkämpfer – Mach mit! Engagier dich im Verein und Verband“ über verschiedene Formen des Engagement diskutiert und eigene Erfahrungen ausgetauscht. Den anwesenden TeilnehmerInnen konnte allerhand wissenswertes über das Thema Engagement mitgegeben werden und haben dem ein oder anderen den letzten Antrieb zu einem Engagement gegeben!

DJK Dudweiler - Saarland

Weltmeister beim Bundesjugendlehrgang!

Am Wochenende hatte die DJK Dudweiler, Abteilung Ju-Jutsu, wieder einmal ihre 2 Weltmeister zu Gast. Tom Ismer und Dominika ZAGORSKI gaben sich, wie schon im letzten Jahr, die Ehre einen Bundesjugendlehrgang in der Sporthalle des LPM auszurichten. Insgesamt über 60 Teilnehmer aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Baden Württemberg nahmen  an dieser Veranstaltung teil. Organisiert vom Landesjugendleiter des Saarländischen Ju-Jutsu Verbandes, Marc Seel, der gleichzeitig auch einer der Trainer der Ju-Jutsu Abteilung der DJK Dudweiler ist, zogen die Weltmeister die Kinder und Jugendlichen schon beim Aufwärmen in ihren Bann, bevor es dann zum eigentlichen Trainieren ging. Auch der Drachen JU JU,  Maskottchen des Bundesverbandes, war bei den Übungen zugegen und begeisterte nicht nur die Kinder. Zum Schluss des praktischen Teils stellten die beiden Duo-Weltmeister noch einen kleinen Part  ihres Duo Programms für die in kürze stattfindenden Weltmeisterschaften in Paris vor, was Teilnehmer und Zuschauer schier aus dem Häuschen brachte.

Im Anschluss an den praktischen Teil gab es für die 14 – 21 jährigen einen Workshop unter dem Motto „ Sei kein Einzelkämpfer“, der unterstützt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Hier vermittelten die beiden Weltmeister den Jugendlichen, wie wichtig es ist sich schon in jungen Jahren in ihrem Verein oder auch Verband zu engagieren, neben dem eigentlichen trainieren. So sollen durch freiwillige Beteiligung an Projekten und sonstigen Maßnahmen des Vereins oder Verbandes, eigenständiges Handeln, Kreativität und Mitbestimmung verstärkt werden. Die Veranstaltung wurde umrahmt von einem Spätsommerfest der Abteilung. Dank des guten Wetters konnten die Teilnehmer sich durch Kuchen und Grillköstlichkeiten den ganzen Tag über stärken. Abteilungsleiter Wolfgang Pretor dankte zum Abschluss des Lehrgangs den beiden Weltmeistern mit kleinen Leckereien  aus der Region und bedankte sich auch bei den Helfern und Sponsoren, die zum Gelingen des tollen Festes beigetragen hatten.

Nähere Informationen über die Abteilung Ju-Jutsu der DJK Dudweiler findet man im Internet unter djk4ju.de

Jugendkompetenzwochenende

Zum ersten Mal fand im Rahmen des Kompetenzwochenendes des DJJV ein Angebot für die Zielgruppe ab 14 Jahren, das Jugendkompetenzwochenendes statt. Ziel dieses Angebots ist es jungen Menschen Wege und Möglichkeiten des Engagements vorzustellen, ihnen einen Einblick hinter die Kulissen der ehrenamtlichen Arbeit zu geben und sie für eigenes ehrenamtliches Engagement zu motivieren. Dazu bestens geeignet ist das Kompetenzwochenende, das Aus- und Fortbildungswochenende des DJJV. Hier treffen sich alle Lehr- und Prüfungsreferenten um auf der einen Seite gestalterisch zu wirken und um sich selbst fortzubilden. Insgesamt standen 14 verschiedene Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten auf dem Programm, so dass die Teilnehmer des ZI:EL-Projektes in unterschiedliche Bereiche reinschnuppern konnten.

Mit Sport, Spaß und anderen Aktivitäten führten Niklas Martin (Jugendsprecher DJJV) und Steve Roßberg (Lehrteam Jugend DJJV) die 21 jungen Menschen durch das Wochenende. 

Auch dieser Lehrgang begann, wie es bei Jugendmaßnahmen üblich ist, mit einer Kennlernrunde im Seminarraum und den obligatorischen organisatorischen Ankündigungen. Daran schloss sich ein kleiner Erfahrungsaustausch an, indem alle Teilnehmer über ihre Erfahrungen mit ehrenamtlichem Engagement machen konnten. Um Grundvoraussetzungen herauszuarbeiten wie beispielsweise Teamfähigkeit, Kompromissfähigkeit oder Durchsetzungsvermögen, die beim ehrenamtlichen Engagement wichtig sind, wurden sportspezifische Einheiten als Mittel der Kommunikation genutzt. So wurde am Freitagabend mit „Gotcha“ ein gewaltpräventives Spiel vorgestellt. Schwerpunkte sind dabei Teamfähigkeit, Respekt, Regeln kennenlernen und einhalten, aber auch selbst als Spielleiter fungieren. Im Anschluss traf sich die Gruppe zur Reflektion und um im Gruppenraum den Abend locker ausklingen zu lassen. 

Am Samstagvormittag standen weitere zielorientierte praktische Inhalte auf dem Programm. Marene Kazen (Jugendvorstand DJJV) gang Einblicke in die neue Jugendkata des Bereichs Jiu-Jitsu. In diesem Bereich werden Tradition und Kreativität vereint. Eine Kata zu entwickeln gelingt nur im Team und Beharrlichkeit. Andere Psychosoziale Ressourcen werden beim Bodenkampf, dem Ne-waza benötigt. Bundestrainer Ne-Waza Mathias Huber gab Einblicke in die Tätigkeit eines Bundestrainers, die im DJJV überwiegend nebenberuflich erfolgt. Hier blieb auch der Gruppe Zeit sich am Boden auszutoben zu können und Erfahrungen im Bereich „Rangeln und Raufen nach Regeln“ zu sammeln. Nach der Mittagspause wurden den Teilnehmern die unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten der Ju-Jutsu Jugend vorgestellt. Zuerst erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die Kursleiterausbildung „Nicht-mit-mir“. Hier konnten sie die Arbeit eines Kursleiters bei der Vermittlung von Selbstverteidigungstechniken erleben und selbst die Unterschiedliche Wirkung von Ju-Jutsu-Techniken und Techniken in der Selbstverteidigung erfahren. Im Anschluss wurde die Gruppe in Jungen und Mädchen geteilt. Die jungen Frauen schnupperten in die Frauen-SV während die Jungen sich der realistischen SV im Rahmen von Szenarien Trainings widmeten.

Nach dem Abendessen wurde im Rahmen eines Workshops der Aufbau des organisierten Sports vorgestellt und die möglichen Wege zum ehrenamtlichen Engagement im Verein oder den Verband vorgestellt. In dieser Einheit wurden die Teilnehmer interaktiv mit einbezogen. Der späte Samstagabend wurde für eine erlebnispädagogische Einheit genutzt. Gerade bei solchen Einheiten können und sollen sich die Teilnehmer mit einbringen. Bei der Gestaltung der Aktionsflächen sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Zudem können mit Regeln und deren Veränderbarkeit experimentiert werden.

Am Sonntag konnten die Teilnehmer in die Ausbildung zum Jugendleiter schnuppern und dabei erste Eindrücke in der Rolle als Trainer sammeln. Zum Abschluss wurde der Weg zum ehrenamtlichen Engagement nochmals dargestellt: Aufgaben finden und sich zur Wahrnehmung der Aufgabe entscheiden. Viele Aufgaben erfordern viele Hände – Aufgaben im Team erledigen. Sich für die Aufgaben qualifizieren lassen und dann engagieren. Für die Qualifizierung von ehrenamtlichen Mitarbeitern bietet die Jugend im DJJV beispielsweise folgende Ausbildungen oder Zertifizierungen an: Kursleiterausbildung Nicht mit mir, Jugendleiterausbildung (Co-Trainer/Jugendtrainer im Verein), Freizeitleiterausbildung (Betreuer bei Jugendmaßnahmen), Kinderschutzbeauftragter u.a.

Insgesamt ist festzustellen, dass dieses Wochenende im Rahmen des Projektes „ZI:EL – junges Engagement“ ein gelungenes Wochenende mit vielen neuen Erkenntnissen war mit einem durchweg positiven Feedback. Die teilnehmenden jugendlichen, die aus dem gesamten Bundesgebiet nach Hachen angereist waren, fanden es besonders lobenswert, dass auf dem Kompetenzwochenende des DJJV auch ein spezielles Jugendangebot geschaffen wurde. Fortführung empfohlen.

  • Internationale Jiu-Jitsu Federation
  • Worldgames
  • Deutscher Olympischer Sportbund
  • Interessengemeinschaft Nicht-Olympischer Verbände
  • Deutsche Sportjugend
  • Nationale Anti-Doping-Agentur
  • Bundesministerium des Inneren
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend