Koshiki-no-kata (Form der antiken Techniken)

Die Koshiki no Kata hat Kano aus den fünf Kata der Kito-Schule zusammengestellt, weshalb sie auch Kito ryu no Kata, Kata der Kito-Schule, genannt wird. Kito-ryu „Schule des Steigens und Fallens“, ist ein altes japanisches System des jiu-jitsu, das sich hauptsächlich zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert entwickelte.

Diese Kata stellt ein wesentliches Bindeglied zwischen dem alten Jiu jitsu (Kito ryu katchu jiu jitsu = Jiu jitsu in Rüstungen) und dem modernen Judo - Ju Jutsu dar. Ihre Techniken bauen auf den Erfahrungen auf, welche die Berufskrieger (Samurai) auf den Schlachtfeldern im Kampfgetümmel des Nahkampfes (Kumi uchi, Yoroi kumi uchi) über Jahrhunderte hinweg gesammelt hatten, wenn sie sich im tödlichen Kräftemessen nach dem Verlust ihrer Waffen mit bloßen Händen gegenüber standen. 

1. Teil: Omote(kito-ryu: Omote no kata)

·         Tai (Bereitschaft)

·         Yumeno-no-uchi (Inmitten eines Traumes)

·         Ryokuhi (Der Kraft ausweichen)

·         Mizu-guruma (Wasserrad)

·         Mizu-nagare (Das Fließen des Wassers)

·         Hiki-otoshi (Ziehen und fallen lassen)

·         Ka-daore (Ins Leere fallen)

·         Uchi-kudaki (Zerschmettern)

·         Tani-otoshi (Ins Tal fallen lassen)

·         Kuruma-daoshi (Umfallen eines Rades)

·         Shikoro-dori (Fassen des Genickschutzes)

·         Shikoro-gaeshi (Umdrehen des Genickschutzes)

·         Yudachi (Regenschauer)

·         Taki-otoshi (Sturz des Wasserfalls)

2. Teil: Ura

·         Mi-kudaki (das Zerschmettern des Körpers)

·         Kuruma-gaeshi (Radwurf)

·         Mizu-iri (Eintauchen ins Wasser)

·         Ryu-setsu (Schnee auf dem Weidenbaum)

·         Saka-otoshi (Ungestümter Fall)

·         Yuki-ore (Schneebruch)

·         Iwa-nami (Welle am Felsen)

  • Internationale Jiu-Jitsu Federation
  • Ju-jitsu European Union
  • Worldgames
  • Deutscher Olympischer Sportbund
  • Interessengemeinschaft Nicht-Olympischer Verbände
  • Deutsche Sportjugend
  • Nationale Anti-Doping-Agentur
  • Bundesministerium des Inneren
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend