Kime-no-kata (Kata der Entscheidung) oder Shinken shobu no kata (Kata des wirklichen Kampfes

In den Jahren 1887/88 stellte Kano Shihan die Kime no kata (Form der Entscheidung) vor. Kano entlehnte viele der Techniken der alten und umfangreichen Shinken shobu no kata (Form des wirklichen Kampfes) und band umfangreiche und wesentliche Elemente aus dem Lehrprogramm der Tenshin shinyo ryu (Jiu Jitsu) mit ein. Die Kata umfasste zunächst fünfzehn Techniken und wurde im Jahre 1907 in Zusammenarbeit mit dem Dainippon Butokukai (ein großjapanischer Kampfkünsteverband zur Förderung der Budo-Tugenden, 1895 - 1946) um fünf Angriffe und Verteidigungen erweitert.

Die Grundform der Shinken shobu no kata stammt aus dem 15. Jahrhundert und diente der körperlichen und geistigen Vorbereitung auf den Kampf Mann gegen Mann (kumi uchi) auf dem Schlachtfeld. Einige Techniken haben sich aus den gleichen Jiu Jitsu "Wurzeln" entwickelte wie diejenigen des Karate und des Aiki jutsu. Die Kime no kata repräsentiert die Atemi waza.

1. Gruppe: Idori (Techniken im Sitzen)

·         Ryote-dori (Greifen beider Hände)

·         Tsuki-kake (Gerader Fauststoß)

·         Suri-age (Handballenstoß zum Kopf)

·         Yoko-uchi (Seitlicher Schlag)

·         Uchiro-dori (Fassen von hinten)

·         Tsuki-komi (Gerader Messerstich)

·         Kiri-komi (Messerschnitt von oben)

·         Yoko-tsuki (Seitlicher Stich)

2. Gruppe: Tachiai (Techniken im Stand)

·         Ryote-dori (Greifen beider Hände)

·         Sode-tori (Ärmelgreifen)

·         Tsuki-kake (Gerader Fauststoß)

·         Tsuki-age (Aufwärtshaken)

·         Suri-age (Handballenstoß zum Kopf)

·         Yoko-uchi (Seitlicher Schlag)

·         Ke-age (Aufwärtstritt)

·         Ushiro-dori (Fassen von hinten)

·         Tsuki-komi (Gerader Messerstich)

·         Kiri-komi (Messerschnitt von oben)

·         Nuki-kake (Ziehen des Schwertes)

·         Kiri-oroshi (Schwerthieb von oben)

  • Internationale Jiu-Jitsu Federation
  • Ju-jitsu European Union
  • Worldgames
  • Deutscher Olympischer Sportbund
  • Interessengemeinschaft Nicht-Olympischer Verbände
  • Deutsche Sportjugend
  • Nationale Anti-Doping-Agentur
  • Bundesministerium des Inneren
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend