Kodokan-Goshin-Jutsu (Form der Selbstverteidigungstechniken)

Im Jahre 1952 begann im Kodokan eine Arbeitsgruppe von fünfundzwanzig hohen Dan-Trägern unter dem Vorsitz von Sumiyuki Kotani (10. Dan) neue zeitgemäße Selbstverteidigungsformen zu einer Kata zusammenzufassen. Dabei übernahmen die Meister auch alte, überlieferte Jiu jitsu-, Judo-, Karate- und Aikido-Elemente.

Einer der einflussreichsten Lehrer unter ihnen war Kenji Tomiki, ein Schüler Kanos und Ueshibas (Begründer des modernen Aikido). Er hatte viele traditionsreiche Schulen des Jujutsu bereist, um deren Selbstverteidigungstechniken gewissenhaft zu studieren und brachte viele Techniken des Aiki-Jutsu in die Planung der Selbstverteidigungsformen ein.

1. Gruppe: Angriffe ohne Waffen : Aus der Nähe

·         Ryote-dori (Ergreifen beider Hände)

·         Hidari-eri-dori (Ergreifendes linken Revers)

·         Migi-eri-dori (Ergreifen des rechten Revers)

·         Kata-ude-dori (Ergreifen eines Armes)

·         Ushiro-eri-dori (Ergreifen des hinteren Revers)

·         Ushiro-jime (Würgen von hinten)

·         Kakae-dori (Umklammerung)

2. Gruppe: Angriffe ohne Waffen : Aus der Distanz

·         Naname-uchi (Diagonaler Schlag)

·         Ago-tsuki (Fauststoß zum Kinn)

·         Ganmen-tsuki (Fauststoßzum Gesicht)

·         Mae-keri (Tritt nach vorne)

·         Yoko-keri (Tritt zur Seite)

3. Gruppe: Angriffe mit Waffen : Mit einem Messer

·         Tsukkake (Stich)

·         Choku-tsuki (Gerader Stich)

·         Naname-tsuki (Diagonaler Stich)

4. Gruppe: Angriffe mit Waffen : Mit einem Stock

·         Furi-age (Zum Schlag Ausholen)

·         Furi-oroshi (Schlag nach unten)

·         Morote-tsuki (Beidhändiger Stich)

5. Gruppe: Angriffe mit Waffen : Mit einer Pistole

·         Shomen-tsuke (Auf der Vorderseite aufgesetzt)

·         Koshi-gamae (In Hüfthaltung)

·         Haimen-tsuke (Auf der Rückseite aufgesetzt)

  • Internationale Jiu-Jitsu Federation
  • Worldgames
  • Deutscher Olympischer Sportbund
  • Interessengemeinschaft Nicht-Olympischer Verbände
  • Deutsche Sportjugend
  • Nationale Anti-Doping-Agentur
  • Bundesministerium des Inneren
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend