Kata-Wettbewerb

In diesem Wettbewerb präsentieren Paare unabhängig von Geschlecht klar festgelegte Abläufe von Techniken in Angriffen und deren Verteidigung. Drei bis Fünf Wertungsrichter bemessen bei der Ausführung der Handlungsabläufe (Kata), die wichtige Harmonie und Feinheit in den technischen Details, die Genauigkeit und Einhaltung der Abfolgen mittels Punkte.
Hierbei werden u.a. Flüssigkeit, Ablauf und Rhythmus sowohl des Angreifers als auch des Verteidigers in seiner definierten Rolle bewertet.
Die Beurteilung aller Paare ergibt letztlich die Platzierungen der angetretenen Paare in der jeweiligen Kata (oft auch als Form bezeichnet).

Die traditionellen Kata stammen aus dem Jiu-Jitsu, wo sie im Rahmen der Meisterprüfungen zu zeigen sind.
Im Training bietet das Üben von Katas neben der präzisen Überlieferung von Techniken auch die Stärkung der Selbstdisziplin durch genaue Einhaltung der Etikette und Abläufe sowie die Automatisierung und Perfektion der zu erlernenden Techniken. Kata bedeutete eifriges, hingebungsvolles Exerzieren, um den Bushi (Ritter) zur Reife in der Technik und zur geistigen Scharfsinnigkeit zu führen.
Kata spielte eine bedeutende Rolle bei der Vollendung des Gleichgewichts zwischen körperlichen und geistigen Kräften.

  • Internationale Jiu-Jitsu Federation
  • Worldgames
  • Deutscher Olympischer Sportbund
  • Interessengemeinschaft Nicht-Olympischer Verbände
  • Deutsche Sportjugend
  • Nationale Anti-Doping-Agentur
  • Bundesministerium des Inneren
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend