"Nicht-mit-mir!" ausgezeichnet!

Das Gewaltpräventionsprojekt „Nicht mit mir!“ des Deutschen Ju-Jutsu-Verbands wurde vom Bündnis für Demokratie und Toleranz der Bundesregierung ausgezeichnet.

Das BfDT unterstützt zivilgesellschaftliche Aktivitäten im Bereich der praktischen Demokratie- und Toleranzförderung. Demokratie bedeutet, sich in die eigenen Angelegenheiten im Land einzumischen; sie beginnt in der Familie, in der Schule sowie in der Freizeit. Das Bündnis will Einzelpersonen und Gruppen, die dort und anderswo das Grundgesetz auf kreative Weise mit Leben füllen, für ihr Engagement würdigen.

Gewaltfreiheit im gesellschaftlichen Zusammenleben ist eine wichtige Säule demokratisch verfasster Staaten. Insofern ist Gewaltprävention als Querschnittsaufgabe eine Herausforderung, der sich das BfDT in seiner Rolle als zentraler Ansprechpartner und Impulsgeber der Zivilgesellschaft stellt.

Einmal im Jahr werden die besten Projekte ausgewählt und mit Preisen gewürdigt. Dabei geht es nicht darum, die „einmalige“ Aktion aufzuspüren, sondern vielmehr die Vielfalt der vorhandenen und auf Nachhaltigkeit angelegten Konzepte sichtbar zu machen. Als Best-Practice-Beispiele, denen durch die öffentlichen Preisverleihungen zu noch größerer Bekanntheit verholfen wird, sollen sie auch andernorts Projektideen Pate stehen und Menschen zur Nachahmung anregen.

Dem Beirat des Bündnisses gehören u.a. Mitglieder der Bundesregierung sowie Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft sowie aus allen Bundestagsfraktionen an. Das Projekt wurde als vorbildlich eingestuft und mit einem Geldpreis ausgezeichnet. „Nicht mit mir!“ ist das deutschlandweite, bundeseinheitliche Präventions-, Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskonzept für Kinder im Grundschulalter nach dem umgekehrten Ampelprinzip. 

Dieses ist schlüssig, nachvollziehbar und somit leicht erlernbar. Kursleiter/-innen mit entsprechender Ausbildung, Erfahrung und Kompetenz vermitteln das Projekt alters- und zielgruppenorientiert. Der Kurs soll Kindern und Jugendlichen helfen Gefahren zu erkennen, wenn möglich zu vermeiden und sich im Notfall angemessen zur Wehr setzen zu können. Das Kurssystem stellt, da es auf Nachhaltigkeit ausgelegt ist, einen zusätzlichen wichtigen Baustein auf diesem Weg dar. In ganz Deutschland wurde das Konzept bereits an vielen Schulen, Institutionen und in Vereinen erfolgreich umgesetzt. Entsprechende Kurse werden oftmals von der kommunalen Jugendarbeit, Gemeinden, Institutionen und Firmen bezuschusst. Vom DJJV werden Kursleiter/-innen kompetent und fundiert ausgebildet. Nach dem Erwerb der Kursleiter/-innenlizenz sind im 4-jährigen Rhythmus Verlängerungslehrgänge erforderlich. So sind Qualität, Nachhaltigkeit und Aktualität gewährleistet.

Selbstverständlich werden die ausgezeichneten Projekte auf der Webseite des Bündnisses entsprechend beworben und veröffentlicht. „Nicht mit mir!“ wird somit verstärkt in der Öffentlichkeit wahrgenommen.

  • Internationale Jiu-Jitsu Federation
  • Ju-jitsu European Union
  • Worldgames
  • Deutscher Olympischer Sportbund
  • Interessengemeinschaft Nicht-Olympischer Verbände
  • Deutsche Sportjugend
  • Nationale Anti-Doping-Agentur
  • Bundesministerium des Inneren
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend