Ju-Jutsu & Jiu-Jitsu. Realistisch. Effektiv. Über 40.

Ju/Jiu (JJ) ist ein moderner Sport, der eine Verbindung zwischen den traditionellen fernöstlichen Werten darstellt sowie den modernen Menschen und den permanenten Wandel berücksichtigt. Im JJ werden neben Schlag-, Stoß- und Hebeltechniken auch Würfe, Tritte und Festleger gelehrt. JJ wird deshalb auch oft als Zehnkampf der Kampfsportarten bezeichnet. Aufgrund dieser Bandbreite kann JJ nicht nur von jungen Menschen und perfekt trainierten Athleten ausgeübt werden, sondern auch von Älteren und Menschen mit Beeinträchtigungen.

JJ & Senioren?

  • JJ bietet eine Vielzahl von effektiven Techniken und Übungen, so dass jeder die Übungen und Techniken körperschonend sowie angepasst an den jeweiligen Fitnesslevel und Erkrankungen ausüben kann.
  • JJ bewirkt den Aufbau und den Erhalt der körperlichen Fitness, wodurch Erkrankungen vorgebeugt werden kann
  • im JJ werden effektive und praktikable Selbstverteidigungstechniken unter Anpassung an die altersbedingten Einschränkungen vermittelt
  • durch JJ wird das Selbstvertrauen gestärkt
  • im JJ wird Gewaltprävention vermittelt, also das Erkennen und Reagieren auf Gefahrensituationen
  • durch JJ werden Koordination und Reflexe gestärkt, sowie Kraft aufgebaut – somit ein ideales Sturzprophylaxe-Training
  • Gruppensport macht Spaß und knüpft  neue Kontakte
  • JJ Selbstverteidigungskurse
  • JJ Breitensport
  • JJ Wettkampf (Duo, Kata, NeWaza)

Mit zarten 43 Jahren scheint sie etwas jung für diese Aufgabe zu sein, aber wenn man ihre Geschichte kennenlernt, erkennt man ihre Kompetenz:
Nach diversen Erkrankungen und einer mittlerweile bestehenden Schwerbehinderung musste die Amtsanwältin der Staatsanwaltschaft Bochum erkennen, dass sie insbesondere im Sport mit ihren Kräften haushalten muss.

Am eigenen Leib lernte sie viel über Handicaps und den einfallsreichen Umgang mit denselben.

So kann sie sich gut in Leute hineinversetzen, die durch Alter oder Krankheit nicht mehr so leistungsfähig sind, wie sie sein möchten.

Auch die Angst, sich zu bewegen und dadurch den persönlichen, körperlichen Zustand zu verschlimmern ist ihr wohlbekannt.
Ninas erklärtes Ziel ist es, Senioren durch passgenaue Angebote in die Jiu-Jutsu-Vereine zu bringen und zu integrieren.

Ihr Rezept dazu ist: Miteinander trainieren, fit bleiben und Spaß haben.

Keineswegs aber möchte sie die Senioren in gesonderte Gruppen „abschieben“, denn sie weiß, dass Alt und Jung im gemeinsamen Training voneinander profitieren.

Die Gewaltprävention ist für sie ein weiteres Argument, auch als älterer Mensch unseren Sport zu betreiben:

Im regelmäßigen Training lernen die Sportler nicht nur, körperlichen Angriffen zu begegnen, sondern sie festigen auch ihr Selbstbewusstsein und stärken ihre Sensibilität für bedrohliche Situationen.

Durch Zusatzqualifikationen, die Aspekte wie Sturzprophylaxe und den Umgang mit Handicaps beinhalten, plant Nina die Vereins-Trainer für diese Aufgabe fit zu machen.

Wir wünschen Nina viel Erfolg bei der Umsetzung ihrer Ideen und freuen uns schon auf die Ergebnisse

Fatma Keckstein

Direktorin Zielgruppen
Zielgruppen@djjv.de

Info Flyer

weitere Informationen

www.bertelsmann-stiftung.de

  • Internationale Jiu-Jitsu Federation
  • Worldgames
  • Deutscher Olympischer Sportbund
  • Interessengemeinschaft Nicht-Olympischer Verbände
  • Deutsche Sportjugend
  • Nationale Anti-Doping-Agentur
  • Bundesministerium des Inneren
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend