Völlig unerwartet müssen wir von unserem ehemaligen Bundestrainer Ju-Jutsu und Bundeskampfrichter, Frank Piaskovy, Abschied nehmen.

Der Deutsche Ju-Jutsu Verband e.V. trauert um einen wahren Kampfsportler.

Von: Ralf Pfeifer | 13.05.2018

Frank war ein Mann, der in vielen Bereichen des Kampfsportes ein Meister war.
Nicht nur im Ju-Jutsu, wo er den 7. Meistergrad innehatte, sondern auch im Judo und Taekwondo.  Er war erfolgreicher Trainer in Vereinen, er gab Kurse in Selbstverteidigung und Verhaltenstraining für unterschiedliche Zielgruppen, war lange Zeit Abteilungsleiter und Vorsitzender eines großen Mehrspartenvereines in Pforzheim.
Er war nach außen hin ein harter Typ, der seine Partner nicht immer schonte, aber das machte diese Partner wiederum zu erfolgreichen Kampfsportlern und Wettkämpfern. Kannte man Frank etwas näher, dann wusste man, dass er einen weichen Kern hatte. Sein Herz schlug für die Familie und den Sport. Hier war ihm die Ausbildung des Nachwuchses in den vergangenen Jahren ein großes Anliegen. Seine Schülerinnen und Schüler schauten zu ihm auf. Frank war ein Trainer, der die Menschen für das Ju-Jutsu begeistern konnte.
Als Kampfrichter war er ein Mann der ersten Stunde im DJJV e.V. 1985 erwarb er eine der ersten Bundeskampfrichterlizenzen im Ju-Jutsu. Auch nach seinem altersbedingten Ausscheiden aus dem Kreis der Bundeskampfrichter stand Frank bis zuletzt als Kampfrichter auf der Matte.
Wir als deine Sportkameraden und Freunde werden Dich in unserer Erinnerung behalten.

Ruhe in Frieden

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