Michael Korn

Baden

Vizepräsident Jugend DJJV

Vizepräsident Ju-Jutsu Verband Baden

Tätigkeiten

Im Rahmen des DJJV Kompetenzwochenendes (07. November 2008) bekam der Vizepräsident des DJJV Michael Korn für seine Verdienste den 6. Dan verliehen.

Auf Antrag des DJJV Vorstandes wurde Ihm diese außerordentliche Ehrung vor Ablauf der Wartezeit zuteil. Von „Wartezeit“ kann man hier allerdings nicht sprechen. Michael hat nicht auf eine Ehrung gewartet sondern in den letzten 15 Jahren so einiges geleistet:

Michael betreibt seit 1984 Ju-Jutsu. Bereits 1986 wurde der Verein FZC blau-weiß Philippsburg gründete, der 1987 als e.V. eingetragen wurde. Michael Korn leitet seit dieser Zeit auch die Geschicke des Vereins als 1. Vorsitzender. Die Abteilung Judo / Ju-Jutsu wurde 1992 gegründet. Zu Beginn hatte die Abteilung neun Mitglieder, die ihre Leidenschaft für Judo / Ju-Jutsu durch einen Anfängerkurs im März 1992 entdeckten und unter Leitung ihres Trainers Michael Korn die Basis bildeten, aus der sich die heutigen Abteilungen Judo und Ju-Jutsu entwickelten. Aus dieser Abteilung gingen auch zahlreiche erfolgreiche Wettkämpfer im Duo und Fighting hervor. Michael startet selbst im Duo (Männer) und konnte mit seinem Partner Sascha Kühnel Medaillen auf Deutscher und internationaler Ebene erringen. So erreichte das Team 3. Plätze bei der Deutschen Meisterschaft und beim Internationalen Goldstadtpokal in Pforzheim. Höhepunkt für den Trainer, der neben vielen anderen Qualifikationen auch die Trainer A Lizenzen in Leistungs- und Breitensport innehat, waren dann die Erfolge im Duo Mixed. Seine Schützlinge Corina Endele und Matthias Huber errangen die ersten Plätze bei den World- Games 2005 in Duisburg und bei den Weltmeisterschaften 2006 in Rotterdam.

Die Prüfung zum 1. Dan JJ absolvierte Michael im Juni 1992. In diesem Jahr ist er auch zum ersten Mal als Mitarbeiter im DJJV in Erscheinung getreten. Bei der Organisation der Europameisterschaft in Walldorf 1992 hatte er einige wichtige Aufgaben übernommen. So schaffte er es zum ersten Mal einen Sponsor für die Deutsche Nationalmannschaft zu gewinnen und das Team mit Trainingsanzügen und alle Helfer und Wettkämpfer mit T-Shirts auszustatten. Auch das Logo der EM, heute Logo des JJVBaden entstand im Rahmen dieser Kooperation. Für die Öffentlichkeitsarbeit hatte er sich Vorgenommen das Fernsehen für Ju-Jutsu zu interessieren und schaffte es auch, dass wir und mit Interviews im Regionalfernsehen präsentieren konnten und auch die großen Anstalten die Ju-Jutsu EM 1992 in Ihre Berichterstattung aufnahmen.

1994 übernahm Michael Korn das Amt des Jugendreferenten im Ju-Jutsu Verband Baden. Hier führte er die Baden Württembergischen Jugendcamps ein, strukturierte mit Achim Hanke zusammen den ersten Landeskader, unterstützte bei den Trainer C Ausbildungen und fing an sich in der Bundesarbeit zu engagieren. Das Amt als Landesjugendreferent übte Michael bis 2007 aus und ist heute noch als Vizepräsident mit dem Schwerpunkt Ausbildung im Präsidium des JJVBaden vertreten.

Bundesjugendreferent ist Michael Korn seit dem 07.04.1997. Anfangs gab es in der Jugendarbeit nur einige Kinderlehrgänge. Mit den Sommer- und Wintercamps fing Michael an die Aktivitäten auszuweiten. Heute besuchen jedes Jahr bis zu 160 Kinder und Jugendliche aus allen Landesverbänden die sportliche Bildungsmaßnahme im Sommer und das Camp erfreut sich größter Beliebtheit. Die ersten Anmeldungen für das Sommercamp erreichen uns immer schon wenige Tage nach dem letzten Camp.

Die Ausbildung der Jugendleiter auf Bundesebene war ein weiterer Meilenstein für die Jugend im DJJV. Michael gestaltete diesen Ausbildungsgang im DSB (heute DOSB) und erreichte es, dass wir die ersten Zuschüsse durch die Deutsche Sportjugend zugewiesen bekamen. Immer wieder wurde Michael bei der Deutschen Sportjugend vorstellig und erreichte es durch überzeugende Arbeit und eine Portion  Hartnäckigkeit, dass im Jahr 2001 die Stelle eines Jugendsekretärs (Geschäftsführer Jugend) eingerichtet werden konnte und bis heute durch das Bundesminister für Familie, Senioren Frauen und Jugend bezuschusst wird.

Unter seiner Leitung wurde auch das Maskottchen Ju-Ju entwickelt, das heute als lebensgroßes Maskottchen auf vielen Veranstaltungen für unseren Budo- Sport Werbung macht.

Das wichtigste Projekt der Jugend im DJJV ist aber sicherlich das Programm zur Gewaltprävention für Kinder und Jugendliche. „Nicht mit mir“ ist zu einem Markenzeichen in der Gewaltprävention durch Sport geworden. Mit Selbstverteidigungskursen für Kinder startete das Projekt. Heute haben wir schon fast 1000 „Nicht-mit-mir“ Kursleiter für Gewaltprävention ausgebildet, die im Verein, in Schulen, in Kindergärten und weiteren Einrichtungen Kurse geben.

Die Möglichkeiten sich in der internationalen Jugendarbeit zu engagieren und die uns Ju-Jutsu/ Jiu-Jitsu hier bietet erkannte Michael und ermunterte die Mitarbeiter der Jugend im DJJV dort Jugendbegegnungen ins Leben zu rufen. Neben seinen persönlichen Kontakte nach Italien, wo er mehrfach Referent auf dem italienischen Sommercamp war konnten dadurch enge Verbindungen in die Ukraine geknüpft werden. Jugendaustausch  und Fachkräftetreffen fanden in den Vergangenen Jahren mit Polen, Ukraine, Frankreich und Tschechien statt.

Der Bedeutung der Jugendarbeit im DJJV wurde dann auch bei der letzten großen Satzungsänderung Rechnung getragen, indem der Bundesjugendreferent nun als Vizepräsident im DJJV im Präsidium vertreten ist.

Am 13. Dezember 2003 absolvierte Michael dann die Prüfung zum 5. Dan. Mit der Ebo-no Kata in der freien Demonstration zeigte er seine Verbundenheit zu den Ursprüngen des Duo Systems.

Nachdem er sich schon aktiv an den DVD/ Video- Produktionen: Ju-Jutsu-Boden 1-5 (Abanico), Selbstverteidigung für Kinder, 100 Budo Spiele und Selbstverteidigung für Frauen (Kuck Video Productions) mitgewirkt hat bzw. diese geleitet hat veröffentlichte Michael in den letzten Jahren auch die Bücher Budo- Spiele, Selbstverteidigung für Kinder und Selbstverteidigung für Frauen (Pietsch Verlag). Gerade mit den Veröffentlichungen zu den Budo- Spielen erreichte er in den anderen Budo Disziplinen eine große Öffentlichkeit.

Auch als Referent ist Michael im In- und Ausland beliebt neben den Jugend- und Kinderlehrgängen hält er zahlreiche Fort- und Ausbildungen und die Anfragen für die geplante Ju-Ju Tour im Jahr 2009 übertreffen alle Erwartungen.

Was mit einer One-man Show vor 15 Jahren begonnen hatte ist heute nur noch in einem großen  Team zu leisten. Für diese ständige Entwicklung im DJJV stehen die Mitarbeiter vom Arbeitskreis Gewaltprävention, dem Betreuerteam der Sommer- und  Wintercamps, dem Lehrteam der Jugend, Juniorteam und allen anderen Helfern, die Michael mit seinen Ideen begeistern konnte.

Seine unnachgiebige Art Ziele zu verfolgen und  unkonventionell alle Schwierigkeiten anzugehen hat Ihm in all den Jahren nicht nur Freunde eingebracht, aber dafür zu großen Erfolgen für den DJJV geführt. Die Jugend im DJJV wäre ohne Michael nicht dort, wo sie heute steht. Nämlich ein Motor in der Entwicklung des DJJV und ein geschätzter Partner im Deutschen Sport und für andere Institutionen zu sein.

Mit Sicherheit habe ich hier noch einige Aktivitäten vergessen oder unzureichend dargestellt. Die Masse an Projekten, Ämtern und Tätigkeiten spricht aber für sich und man kann nur mit Hochachtung  die Leistung anerkennen.

Shihan ni Rei!
Joachim Thumfart

Erfolge

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Sonstiges

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  • Internationale Jiu-Jitsu Federation
  • Ju-jitsu European Union
  • Worldgames
  • Deutscher Olympischer Sportbund
  • Interessengemeinschaft Nicht-Olympischer Verbände
  • Deutsche Sportjugend
  • Nationale Anti-Doping-Agentur
  • Bundesministerium des Inneren
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend