Gerhard Schröder

Hamburg

Ehem. Präsident DJJV

Ehrenmitglied DJJV

Tätigkeiten

Ju-Jutsu seit: 1973 (Lehrgang bei Eberhard Molle im Rahmen der Polizeiausbildung)

Stellv. Bundesvorsitzender der Sektion Ju-Jutsu im DJB 1984 – 1989


Bundesvorsitzender der Sektion Ju-Jutsu im DJB 1989 - 1992

 

erster Präsident des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes von 1990 bis 2000

 

Trainer bei der SV Polizei Hamburg von 1977 bis 1988

Vereins-/ Abteilungsgründung des NTSV und der Turnerschaft Harburg  von 1980 - 1988

Trainer beim Niendorfer Turn und Sportverein Hamburg 1988 bis heute

seit 1995 mit dem Schwerpunkt auf Kinder und Jugendtraining

Erfolge

Prüfung zum 5. Kyu im Mai 1975


1. Dan: 11.07.1978 Prüfer: Nehls; Haase; Sobolewski;


2. Dan: 16.03.1980 Prüfer: Schmidt; Scheel; Riebartsch


3. Dan 13.12.1981 Prüfer: Art; Scheel; Sobolewski


6. Dan 22.03.2003


7. Dan 18.04.2009

Sonstiges

Wie waren die Umstände  deines Einstieges in das Ju – Jutsu?

 

Auf dem so genannten Knochenbrecherlehrgang der Polizei, der SV Ausbildung, hatte ich im Jahr 1974 einen super Trainer, Eberhard Molle.
1975 wurde ich unter der Leitung von Eberhard Hilfstrainer bei der Polizei und machte 1977 den Lehrgang zur Übungsleiterlizenz F Lizenz und absolvierte anschließend den Sportübungsleiterlehrgang der Polizei unter Manfred Feuchthofen und Karl-Ludwig Tretau.

 

Unter welchen Bedingungen hast du trainiert?

Die Bedingungen waren schwierig. Anfangs trainierten wir im Flur der Sporthalle Hamburg wo wir die Matten auf dem Terrazzoboden ausgelegt hatten.

 

Welche Funktionen, Leistungen hast du dir erarbeitet?

Am Bau des Budozentrums der SVP Hamburg war ich direkt beteiligt. Bei den Bauarbeiten legten wir direkt Hand an.
Schon 1977 begann die Arbeit als Funktionär, wo ich Vorsitzender der Sektion Ju-Jutsu im Hamburger Judo Verband wurde und das Amt bis 1986 bekleidete.
1984 übernahm ich die Funktion als stellvertretender Bundesvorsitzender der Sektion Ju-Jutsu im DJB.
In den Jahren 1985 und 1986 erkämpften wir uns das Recht im Ju-Jutsu einen eigenen Wettkampf durchführen zu können. Gegen den Widerstand der DJB Führung setzten wir es durch, dass Ju-Jutsu Allkampf betrieben werden kann.
1990 gründeten wir den  DJJV, wo ich das Amt des Präsidenten übernahm. In dieser Übergangsphase war ich noch bis 1992 Bundesvorsitzender der Sektion, bis uns schließlich der DJB zum 31.12.1992 "entließ". Bald schafften wir auch die Aufnahme in den Deutschen Sportbund und konnten so Ju-Jutsu als Spitzenverband etablieren.

 

Ein schönes Erlebnis im Sport?

Die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 1998 in Berlin war zwar mit sehr viel Arbeit verbunden, aber ein absolutes Highlight in meiner Laufbahn.

 

Dein Rat für die Zukunft?

Die Zukunft für das Ju-Jutsu liegt in der Jugend. Wir müssen verstärkt Kinder und Jugendarbeit betreiben. Hier liegen die wichtigsten Ressourcen für die Arbeit im Sport.

 

Was treibst du jetzt?

 

Ich bin Pensionär und unterrichte noch in 2 Gruppen Kindertraining. Hier betreue ich die 8-10 Jährigen und die 10 – 12 Jährigen in unserer 150 Kinder starken Jugendabteilung im NTSV.Im Vorstand des Vereins bin ich nach 20 Jahren als Vorsitzender nur noch Kassenwart.

  • Internationale Jiu-Jitsu Federation
  • Ju-jitsu European Union
  • Worldgames
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  • Nationale Anti-Doping-Agentur
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